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Donnerstag, 29. Mai 2008

Emails und Anfragen

Seit diese Seite online ist habe ich einige Emails mit Anfragen bekommen.

Zum einen sind Bürger aus dem Lüneburger und Uelzener Raum nach Schleswig Holstein – Lauenburg und Dithmarschen - ausgewandert. Das ist nicht ungewöhnlich ein Bürger einer Uelzener Ratsherrenfamilie zog nach Lübeck und wurde dort ein angesehenes Mitglied im Rat der Stadt.
Von Lüneburg ging der Handel mit Salz in großem Umfang auch nach Lübeck. Hofpächter hatten neben der Abgabe des Zehnten auch noch verschiedene Dienste zu leisten, unter anderem Fahr- und Spanndienste. Es ist also nicht verwunderlich, wenn der eine oder andere Knecht seine Liebe und Zukunft weit weg von der Heimat fand.

Zum anderen gab es verwandschaftliche Beziehungen in die Nachbardörfer. Einige Anfragen stammen aus der Region.
Nicht immer kann man weiterhelfen , dennoch sind diese Verknüpfungen stets aufs Neue interessant und hinter jeder neuen Person und Frage tauchen weitere auf.

So ist im Laufe der Zeit meine Liste immer umfangreicher geworden.
Scheuen sie sich also nicht mir Fragen oder Informationen zu mailen.

Sonntag, 17. Februar 2008

Die Familien-Namen meiner Ahnen im Raum Westerweyhe Uelzen

Hier eine Liste der Familiennamen meiner Ahnenreihe in Westerweyhe und dem Raum Uelzen:

Aevermann - Behn, Behnken - Coellmann, Koellmann - Endewardt, Endewart,- Estorff - Fauteck - Fricke - Gade - Gebbert, Geffert, Gevers - Grosskrueger, Krueger - Hamborg - Heuer, Hoyer - Hilmer - Hinrichs - Hoebermann, Hoevermann - Jahnke - Jarve - Koch - Krueger, Grosskrueger - Licht, Lichte - Lühring - Meykuss - Moritz - Mueller - Niebuhr, Neybur, Neubur, Neubauer - Oetzmann - Raetzmann - Rassau - Riggert - Schirwasser, Schirwater - Schroeder - Schuette - Schult, Schulte, Schultz, Schultze - Seesselberg - Silmer - Sorge - Talg, Talch, Talich - Warfer - Warnecke - Wybeling

Montag, 7. Januar 2008

Die losen Enden ...

Wenn man erst einmal einen Einstieg in die Ahnenforschung gefunden hat, dann ist man auch recht enthusiastisch dabei und sammelt fleissig Daten. Die Anzahl der Vorfahren wächst, oder zumindest die der möglichen Vorfahren. irgendwann stellen sich aber dann auch die ersten 'losen Enden' ein, Punkte an denen man nicht mehr weiter kommt. Das ist so, das gehört zu der Ahnenforschung wie das Amen in der Kirche. Zum einen reichen die Kirchenbücher nicht weiter zurück oder sind gar verloren gegangen, zum anderen ist eine Person zugewandert und die Quelle sagt nichts über die Herkunft aus.
Manchmal gibt es dann aber auch ganz unverhofft eine Lösung und das lose Ende entpuppt sich als langer Strang weiterer Vorfahren. Mein Punkt waren und ist es zum Teil noch, die Vorfahren meiner Mutter. Die stammen nämlich aus der Wolhynien in der Ukraine. Von diesen Großeltern hatte ich nur die Angaben aus der Geburtsurkunde und als ich mit meiner Ahnenforschung begann waren Großeltern und auch Eltern bereits verstorben und mögliche Personen die Auskunft geben konnten kaum noch vorhanden. Die Fahrten zu Onkeln, Tanten und anderen Verwandten und deren Befragung brachte dann aber auch keine verwertbaren Ergebnisse. Es schien hoffnungslos, Geburtsort und Datum blieben die einzigen Informationen. Doch dann gelang bei meiner Großmutter der Durchbruch.
Bei meiner Internetsuche entdeckte ich die Seite eines amerikanischen Professors aus Hawaii der auf der Suche nach seinen Vorfahren die Ukraine bereist hatte und ganze Dörfer mit ihren Familien aus den Kirchenbüchern abgeschrieben und auf seiner Homepage veröffentlicht hatte. Und dort fand ich auch meine Großmutter: Geburtsort und Datum stimmten überein.
Dieser Herr Professor hatte dann gleich die nächsten 5 Generationen Vorfahren meiner Großmutter und die Geschichte ihrer Auswanderung aus Polen (Ostpreussen) und ihrer Siedlung in der Ukraine recherchiert und veröffentlicht.

Begriffe und Erläuterungen

Brink, BrinksitzerEin neuer Dorfbewohner, zunächst meist ohne Hofstelle oder Kothe, aber bereits mit einer kleinen Hütte oder ähnlichem. Erhielt später oft die Erlaubnis neues Land urbar zu machen.
Coß, CossaterAuch Kothe oder Kate, eine kleine Hofstelle deren Ertrag alleine zum Leben für eine Familie nicht ausreichte. Der Besitzer mußte zusätzliche Dienste Lohndienste beim Gutsherren leisten oder sich als Tagelöhner verdingen bzw. einen weiteren Beruf ausüben.
siehe auch Wikipedia
MeierhofDieses ist der Haupthof eines Gutsherren oder Landbesitzers.
Ursprumg aus dem lateinischen: maior. Später ist es auch ein verpachteter Hof, der Haupthof eines Dorfes etc., auch der Sitz oder Hof eines Verwalters. Der Familienename Meier bezieht sich ebenfalls darauf.
VollhofEine Hofstelle die ihren Besitzer und seine Familie ernähren konnte und für den Abgaben an den Lehnsherren fällig waren.

Am Anfang steht ...

hier entsteht und wächst eine Blog-site, die sich mit meinen Vorfahren beschäftigt, und dem Ort aus dem sie stammen.
Der Name ist: Niebuhr
der Ort: Westerweyhe, ein kleines Dorf, das heute zur Kreisstadt Uelzen gehört.

Wie beginnt man mit der Ahnenforschung ?
Infiziert wurde ich mit diesem Virus durch Bekannte. Ich wußte, daß mein Vater seinen Ariernachweis etwas gründlicher als erforderlich geführt hatte, und fand schließlich auf dem Dachboden den Ordner mit seinen Vorfahren. Das war schon einmal ein guter Anfang.
Die Informationen der nächsten Verwandten sind die Basis für einen Familien-Stammbaum und die eigene Familien-Geschichte. Aber wie weiter forschen?

Kirchenbücher
In der Regel ist dies die ergiebigste und seriöseste Quelle. Sie erfordert allerdings viel Zeit und ein Studium am Ort der Kirchenbücher.
Seit Beginn des 17. Jahrhunderts haben die Kirchen damit begonnen ihre Kirchenereignisse, Taufen, Hochzeiten und Bestattungen, aufzuzeichnen. In vielen Gemeinden sind ab dem Jahr 1650 herum Kirchenbücher vorhanden. Diese wurden in den meisten Fällen in lateinischer Sprache geführt. Man sollte sich also ein paar lateinische Grundbegriffe für diese Recherche aneignen. Häufig wurden die Eintragungen mit weiteren Angaben versehen, z.B. den Taufpaten oder Erklärungen und Ergänzungen zu den Personen, wie den Beruf, oder Angaben zu den Umständen des Todes einer Person.
Wenn man dann noch weiter in der Zeit zurück gehen möchte um seine Ahnenreihe zu vervollständigen, dann helfen oft nur Steuer- und Abgabenlisten oder alte Urkunden weiter.
Ich lebte inzwischen rund 300 km von meinem Geburtsort entfernt, die Kirchenbücher waren nicht so einfach erreichbar.

Internet
Hier half mir das Internet weiter. inzwischen ist das Internet zu einer umfangreichen Quelle für Ahnenforscher geworden. Sie ist allerdings mit Vorsicht zu behandeln. Viele Daten sind fragwürdig. Aber ich hatte Glück!
Zum einen fand ich Heimat- und Ahnenforscher aus meinem Geburtsort zum anderen gibt es die Datenbank der Mormonen.